Patience

Diesen Text schrieb ich gestern. Mir fiel plötzlich diese Thematik ein und ich möchte behaupten, dass es sich um den besten Text handelt, den ich je geschrieben habe. Vielleicht nicht inhaltlich, vielleicht nicht durch die Wortwahl. Aber obwohl die Handlung durchweg fiktiv ist, habe ich es geschafft, mich damit selbst sehr traurig zu machen und mir selbst abzukaufen, was ich da geschrieben habe. Das ist sicherlich ein gutes Zeichen.

 

Patience

I prepared everything for you to come home
Dinner’s ready, the kitchen clean
And I wear my best pair of tights for you
Like the old tales of the maiden
Waiting for her mariner at the shoreline
For she can’t tell her tears from the spume
The clock strikes the hour
Every now and then
I’m so lost in my mind
The painful fear you might never return

Yesterday was autumn
Tomorrow will be May
I turned over the calendar sheets about a thousand times
Turned my face towards the sun
But never did I spot your ship at the horizon
It’s been a while since you wrote me last
The paper is worn and the ink starts to fade
Yet I sometimes feel your scent
When I can’t sleep at night
And I think of how many beds you must have left
Like this in the last thousand years

Dinner gets cold and I’m unable to eat
I make myself coffee, have a seat and light up a cigarette
Your kitchen chair is covered in dust
The sun sets for a rest and I lay down
My head to the table
Tomorrow will be May
Next week’s Christmas eve
And I will prepare everything for you to come home
For the rest of my life
Will I be waiting
In patience.

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4 Gedanken zu “Patience

  1. sehr bildhaft und eindringlich!
    du hast talent, meiner bescheidenen meinung nach. 😉

    BITTE DENNOCH NICHT VERÖFFENTLICHEN DENN
    jetzt breche ich vielleicht gleich eine no-go-regel.
    denn deine kunst ist immer deine kunst. ich weiß das.

    eine klitzekleine anmerkung muss mein kleiner kritiker (den ich
    immer in meinem kopf beherbergen muss) machen,
    ich/er hoffe/hofft, du nimmst das nicht persönlich.
    ist ja auch nur ein Vorschlag und als solcher zu betrachten…

    kritti (der das geniale erkennt und das konzentriert haben will)
    meint also:
    die letzten drei zeilen weg
    oder durch ein einfaches
    „patiently“
    ersetzen.
    dann liest sich dein schluss genauso stark wie dein text.
    (man ist als leser nämlich schon dort, dass sie ewig warten wird)

    ich hoffe, dir nicht zu nahe getreten zu sein.
    mit verbeugung vor deinem text
    radikalli

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