Im Universum

In meinem letzten Artikel erzählte ich ja bereits davon, wie ich einen meiner Texte an das Lyrikmagazin meiner Uni schickte, der Text aber leider nicht abgedruckt wurde. Der folgende Text ist also jener. Von zentraler Bedeutung – wie so oft bei allem, was ich schreibe – sind die Symbole des Universums und des Winters. Dafür habe ich irgendwie einen Faible 😉

 

Im Universum

Am Fenster,
Draußen das Universum,
Stehe ich,
Drinnen die Leere,
Im Nichts,
Und in mir,
In der Tiefe,
Dies‘ Gefühl,
Nur ein Glimmen,
Entfacht durch ein Wort.

Du bist so fern,
Ich spüre Dich nicht,
Und was in mir ist,
Ist die Erinnerung
An einen Traum,
Der glühende Spuren hinterließ,
Und mein Herz gefrieren,
Und meine Seele erschüttern,
Und mein Leben vergehen ließ.

Blickst Du mich an,
In mich hinein,
Durchsticht es mein Herz,
Und das Universum,
In mir, um mich,
Umweht ein eis’ger Sturm,
Denn Du bist kalt
Wie der Winter, so kalt.

Und ich will nicht,
Will Dich nicht,
Will Dich nicht wollen,
Und nicht wollen,
Dass Du nicht willst,
Dass ich nicht will.

Und am Fenster,
Stehst Du bei mir,
In der Leere,
In der ich nichtig bin,
Bedeutungslos,
Im Universum,
Neben Dir,
Und doch so fern.

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2 Gedanken zu “Im Universum

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