Muttergefühl

Alles um mich rum ist schwanger. Und heiratet. Und bekommt Kinder. Nur ich nicht.

Ich bekomme Katzen! *o*

Vor etwa vier Wochen haben wir uns einen Katzenwurf angesehen, woraus wir uns zwei Katerchen aussuchten. Sie waren alle gleichermaßen putzig und ich hätte alle sieben Mauzis direkt mitnehmen können. Sie waren gerade so vier Wochen alt und waren noch gaaanz klein und quakig und zerbrechlich…
Wir entschieden uns für einen getigerten Kater und einen ganz grauen, der es mir besonders angetan hatte durch seine süße Hässlichkeit. Sein Köpflein war ganz eckig und seine Augen ganz glubschig. So ein Kätzchen habe ich noch nie gesehen! Er sollte Rüdiger heißen. So ein dusseliger Name für so ein dusseliges Kätzchen, das ist genau das richtige. Und der kleine Tiger sollte Kurt heißen.
Nun konnte ich auch endlich im Babyglück schwelgen, bis vor zwei Wochen plötzlich die Schreckmeldung kam: Der kleine Rüdiger hatte eine Infektion und überlebte diese leider nicht.
Schock.
Trauer.
Mein Baby ist tot. Oder so.
Ich habe ja schon viele Tränen in meinem Leben geweint, doch hatte ich selten einen solchen Schmerz erlebt. Es war ja nicht nur die Tatsache, dass ich diese süße liebe Katze nicht haben konnte; es war auch die Bewusstwerdung darüber, dass so ein kleines zartes Wesen der Welt einfach nicht gewachsen ist. Rein rational ist diese Erkenntnis für mich natürlich überhaupt nichts Neues, aber dies war das erste Mal, dass ich quasi persönlich damit konfrontiert worden bin.

Es dauerte einen Moment, bis ich mich wieder gefasst hatte und sodann dachten wir darüber nach, wo wir ein zweites Kätzchen herbekommen sollten. Unsere Wahl fiel auf das Tierheim, welches wir letzte Woche Samstag besuchen wollten.
Was uns zuvorkam die plötzliche Meldung, dass ein potentieller Neubesitzer für ein kleines Schwesterchen von Kurt abgesprungen war und wir also dieses Katzenmädchen bekommen könnten. Yaaay! Wir wollten zwar zwei Kater haben, jedoch müssen wir uns nun keine Sorgen mehr darum machen, dass sich zwei einander fremde Katzen möglicherweise nicht verstehen könnten.

Die letzten Tage verbrachte ich damit, alle nötigen Utensilien für die Miezen zu kaufen. Nun muss alles noch hergerichtet werden und dann können Kurt und Mimi am kommenden Samstag in ihr neues Zuhause einziehen.

Und ich freue mich wie verrückt auf meine kleinen Chaoten! 🙂

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2 Gedanken zu “Muttergefühl

  1. Toll, dass ihr zwei wollt, ich bin ja der Meinung, dass kein Lebewesen gerne alleine sein will. Das kann ich nicht glauben. Deinen Schmerz kann ich vollund ganz nachvollziehen, leider ist das Leben manchmal so. Dass ihr ein zweites aus dem Wurf bekommt, ist pures Glück. Besser kann das ja nicht laufen. Es gibt nichts schlimmeres als wenn Katzen von der Mutter getrennt werden, die weinen so bitterlich. Wenn sie denn jemanden haben, den sie kennen, ist es erträglicher für die Viecher. Ich freu mich für euch, poste unbedingt gleich Bilder von euren Bebis.

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