Christmas is all around

Wisst ihr was?
Ich liebe Weihnachten!

Für gewöhnlich fange ich so im Januar an, mich auf den Weihnachtsmarkt zu freuen. Beinahe das ganze Jahr lang denke ich ständig darüber nach, wie schön es doch wäre, mal wieder einen Punsch zu trinken und dass ich mich ja nie entscheiden kann, ob ich Kakao lieber mit Rum oder Amaretto mag. Ich sehne mich nach gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und gebackenem Käse mit Hollandaise und summe hier und da ein Weihnachtslied vor mich hin.
Kaum dass mein Geburtstag vergangen ist, überlege ich mir, was ich mir zu Weihnachten wüsnchen kann und gleichzeitig, was ich meinen Liebsten schenken möchte, wenn ihre Geburtstage herum sind.

Die Wahrheit ist jedoch – und es ist in jedem Jahr das gleiche – dass ich den Weihnachtsmarkt, wenn es dann an der Zeit ist, ziemlich doof finde. Alles ist zu voll, zu teuer, zu hässlich, zu wenig lecker. Ob ich Kakao mit Amaretto oder Rum trinke – schlecht wird mir sowieso! Niemals gibt es etwas Neues, weil jedes Jahr die selben Stände an den selben Stellen stehen und das selbe Angebot haben – nur in jedem Jahr ein bisschen teurer. Und man friert. Und wenn es zu warm ist um zu frieren, so wie in diesem Jahr, dann wird man nass. Leute verschütten ihre Glühweine auf anderleuts Mänteln. Es stinkt nach Fritierfett. Und die Karussells sind auch nicht mehr so schön wie sie es damals waren, als man selbst noch ein Kind war.

Aber ich liebe Weihnachten trotzdem.

Dieses Jahr habe ich das erste Mal seit einigen Jahren wieder Kekse gebacken, zusammen mit einer Freundin aus der Uni. Währenddessen hörten wir den wundervollen Weihnachtssender von #Musik und schwelgten in Erinnerungen an unsere Jugend (weil wir so alt sind!).
Erstaunlicherweise beschäftige ich mich nun schon seit einigen Tagen damit, Weihnachtsgeschenke zu basteln und schön zu verpacken und es will und will kein Ende nehmen. Meine ganze Wohnung ist voll mit irgendwelchen weihnachtlichen Artikeln, Tüten, Geschenkpapieren, Schleifenbändern, und in 8 Tagen fahre ich schon nach hause. Bis dahin muss natürlich alles fertig sein und im besten Fall komme ich noch dazu, für das Studium zu lernen und meine Wohnung auf Vordermann zu bringen.
Aber das sind eher so die nebensächlichen Dinge.
Es ist Weihnachten, verdammt, da soll man doch Liebe und Freude empfinden! 🙂

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3 Gedanken zu “Christmas is all around

  1. Weihnachtsmarkt ist für mich gefühlt jeden Tag anders. Es gibt Tage da bin ich sehr gern dort, freue mich über allerlei Tant, die leckeren Germknödel und den Glühwein (natürlich mit Rum, echt ma!).
    An anderen Tagen habe ich evtl. was spezielles vor, dann ist mir das Gedränge im weg. Aber grundsätzlich ist’s ne feine Zeit.
    „Nach hause fahren“ bedeutet du bist mal wieder im Lande? Aber dein Terminplan ist vermutlich dann ähnlich voll oder voller als meiner, wie?

  2. Ja, ich bin mal wieder im Lande. Mein Terminplan ist deswegen voll, weil meine Eltern umziehen und ich helfen muss, aber am 28. bin ich in der Sonne und an Heiligabend natürlich im Spirit! 🙂

  3. Dann bin ich also nicht der Einzige, der Geschenke schon seit Wochen ausguckt, sammelt und verpackt.
    Weihnachtsmärkte war ich eher selten, es ist zwar nett zum Gucken was die Stände so an Kleinigkeiten anbieten, aber die anderen Leute verderben einem dann doch wieder alles. 😦
    Ich glaub, ich muss auch mal nen Weihnachts-Artikel schreiben…

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