Des Macbooks neue Kleider

Ich bin eine Frau.

Was lässt sich daraus schließen?

Ich liebe es bunt, originell und mache mir viel zu viele Gedanken über ungelegte Eier.

Wie Ihr vielleicht schon in früheren Artikeln gelesen habt, plane ich mir in näherer Zukunft, das heißt so bald wie es die Finanzen zulassen, ein Macbook zu kaufen.
In weiß, da man es nur noch in weiß kaufen kann; in weißem Klavierlackkunststoff, was mir natürlich die Frage aufwirft, inwiefern dieses Gerät kratzfest und beschädigungsresistent ist. Ich bin der Meinung, wenn man sich schon dazu entschließt, sich ein so teures Gerät zu kaufen, was für meine Verhältnisse wirklich ein wahres Luxusgut ist, sollte man nicht zu wenig darüber nachdenken, wie man es gewährleisten kann, dass dieses Gerät einem lange Freude bereitet – und zwar auch optische Freude!
Dazu gehören nun keineswegs Kratzer, Macken und/oder nikotinbedingte Verfärbungen.

Ich machte mir also Gedanken darüber, wie ich mein zukünftiges Baby (ja, jetzt werde ich kitschig) gut anziehen könnte; und zwar so, dass es nicht nur praktisch geschützt ist, wenn ich mit ihm Teita gehe (sagt man das nicht so bei Babys?), sondern auch im verpackten Zustand möglichst hübsch und originell aussieht.

Mein erster Gedanke, vielmehr mein erster Blickfang bei Joseph Computer in Düsseldorf, war ein Hardcase, bestehend aus zwei Teilen, die an den Boden und den Deckel des Macbooks geklemmt werden.
Vorteile von so einem Hardcase sind natürlich eine hohe Belastbarkeit (anscheinend doch nicht sonderlich, aber dazu mehr in einem der nächsten Sätze), ein Schutz des Books auch während der Benutzung, gute Belüftung durch Lüftungsschlitze an der Unterseite und Gummifüße und freiliegende Steckplätze. Desweiteren besticht so ein Hardcase gerade mich natürlich durch die hübschen Farben, in denen man es kaufen kann, so z.B. hier in rot.
Als ich mich jedoch durch diverse Foren geklickt habe, musste ich lesen, dass es viele User gibt, die mit diesen Hardcases unzufrieden sind, weil sie eben nicht so belastbar seien wie angepriesen. So sei das Hardcase eines Users sogar am Deckelteil gebrochen, weil es dem Druck nicht standgehalten habe und sowieso sei es wohl auch sehr anfällig für Mikrorisse.

Vorhin las ich dann diesen Artikel, der genau meine Sorgen behandelt, und entschied mich dafür, dass eine Neoprenhülle oder -tasche ausreichen sollte, um das Macbook vor äußeren Einflüssen zu schützen.
Daraufhin machte ich mich auf die Suche nach ebendiesen Hüllen, um mir ein wenig Inspiration einzuholen, was es für Modelle gibt, wie sie beschaffen sind und wie der preisliche Rahmen ist.

Bei meiner Suche stieß ich unter Anderem auf diese iSaver Shell, die mich anlockte, da sie nicht nur erlaubt, das Macbook mit nur einem Handgriff aus der Tasche oder dem Rucksack zu ziehen, sondern auch das freihändige Tragen durch einen Schultergurt anbietet.
Negativ aufgefallen ist mir allerdings, dass sie zwar praktischerweise für den Gebrauch innerhalb eines Rucksacks keinen Reißverschluss zum kompletten Verschließen besitzt, sich beim Tragen mit dem Schultergurt jedoch das Problem ergibt, dass das Gerät bei Regen schnell absäuft.
In meinem letzten Notebook hatte ich eine Überschwemmung mit Kaffee, da brauche ich beim teuren Macbook sicher kein Regenwasser in den USB-Eingängen 😉

Desweiteren habe ich noch diesen Sleeve gefunden, der mich natürlich durch seine schöne Farbe anzieht, allerdings auch nichts Weiteres ist als ein x-beliebiges Beispiel für eine solche Hülle.

Was jedoch mein künstlerisches und vor allem auch handarbeitlich begeistertes Herz anspricht ist diese Tasche von Friedabagg. Das Modell, was ich Euch hier vorführe ist nun auch nur zu Demonstrationszwecken verlinkt – was ich eigentlich sagen möchte ist, dass ich in Erwägung ziehe, mir eine Hülle selbst herzustellen. Ich habe auch einen genauen Plan: ein schlichter Innenstoff, eine Lage Schaumgummi zur Stabilität und für den Stoßschutz und ein schöner Oberstoff, den ich ganz nach meinem Geschmack auswählen und verzieren könnte. Somit hätte ich eine sehr individuelle, hübsche, originelle und wahrscheinlich auch robuste Tasche.
Kritikpunkt: Wasserdurchlässigkeit.
Natürlich wäre dies ein nicht zu verachtendes Manko. Dem könnte man natürlich damit entgegenwirken, dass man einen transparenten Kunststoffstoff (hä?) noch einmal über die äußere Stofflage legen würde. Dies würde wohl aber dazu führen, dass die Nähte exorbitant dick würden.
Andere Idee: Man nehme gleich einen Plastikstoff (das klingt schon besser) für die Außenseite, bspw. einen Tischdeckenstoff. Ob das dann allerdings so gut aussehen oder auch in der Hand liegen würde wäre fraglich.

Doch dann frage ich mich auch wieder… Wenn ich einen Sleeve habe, den ich sowieso nicht offen umhertrage, sondern der immer im Rucksack steck – wozu muss er dann wasserdicht sein?
Dieser Aspekt ist doch nun wirklich eher bei der iSaver Shell bedeutend, die es darauf anlegt, „lose“ getragen zu werden.

Wie dem auch sei; es wird noch ein wenig dauern und bis dahin werde ich noch genügend Zeit haben, den Masterplan zu schmieden. 🙂

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