kurzfristige Entspannung und viele Fragen bzgl. nichts

Dieses Wochenende war nach langer langer Zeit mal wieder eines, an dem ich mir keine Gedanken machen musste über Themen wie Schule, Zukunft, gute Noten und Lernorgien. Nein, an diesem Wochenende konnte ich mal so richtig die Füße hochlegen.

Habe ich natürlich nicht gemacht! Stattdessen habe ich das Gaspedal durchgetreten und bin mitsamt Mann nach Münster gebrettert (bei 140km/h fängt das Lenkrad an zu schlackern, vielleicht mal wieder die Reifen kontrollieren lassen…), seinen Vater und Freunde zu besuchen.
Was ich hierbei nützliches für meine Karriere als Autofahrerin gelernt habe: Traue niemals Radfahrern! Lasst es an der Stadt gelegen haben, aber die Parasiten sind ja wirklich überall und nachts stellt man Blumenkübel und Pöller auf die Straße, damit die betrunkenen Studenten bloß nicht ihren Platz zum Schwanken mit Autos teilen müssen! 😉

Zu meiner Freude und Überraschung kam mein Herr Gatte [keine Beschwerden, wenn du das liest, bitte 😉] auf die Idee, mich zum Essen einladen zu wollen, dafür, dass ich meine LK-Vorabiklausur mit all dem Stress hinter mich gebracht habe. Wir machten uns also auf den Weg zum Italiener seines Vertrauens, woraufhin wir allerdings feststellen mussten, dass man an einem Samstagabend besser einen Tisch reservieren sollte; besonders zur Rush-Hour gegen 19 Uhr.
So mussten wir leider ein anderes Pizza-Restaurant aufsuchen, wurden bedient vom unfreundlichen dicken Mitarbeiter (Chef?) und bekamen nicht unaufgefordert Pizzabrötchen zum Nudelgericht dazugereicht, was ich bisher immer für einen Standard gehalten hatte.
Die Tische waren zu klein, das Essen wurde kalt, als selbiger dicker Mann das Fenster mitten im Gastraum aufriss und auf der Toilette klemmten die Türen, waren die Schaniere an der Klobrille locker, lagen rostige Nägel auf dem Boden und war es so kalt, dass ich dachte, die Blasenentzündung würde nicht lange auf sich warten lassen.
Ergo: Das Essen war zwar lecker, aber wiedersehen werden die mich dort nicht, es sei denn, ich würde mich dazu entscheiden, Restaurantkritikerin zu werden! 😉

Weiter ging es mit Bier (für mich Eistee; ich musste ja fahren) in den Proberaum, wo wir Freunde trafen und eine nette und lustige Nacht mit vielen bunten Geschichten verbrachten.

Und auch der heutige Rückweg war sehr entspannt, hätte ein Auto nicht mitten auf der Rechtsabbiegespur ohne Warnblinklicht gestanden, dessen Fahrer auch auf der Straße stand und von einem Radfahrer mit einem Messer bedroht wurde.
Ein Glück, dass ich in Herne wohne – hier ist die Kriminalitätsrate anscheinend beruhigend gering, jedenfalls habe ich so etwas hier noch nicht erlebt!

Und nun zu all den Fragen, über die ich mir im Laufe des Wochenendes meinen Kopf zerbrochen habe:

  • Welcher Handyprovider hat die günstigste Internetflatrate und mit welchem Trafficvolumen?
  • Muss ich das aus der UB ausgeliehene Buch pünktlich zurückgeben, wenn auf der Ausleihquittung etwas von 2 automatischen Verlängerungen steht?
  • Wo sind die anderen Dinge geblieben, die ich mich noch gefragt habe?

Ihr mögt dies hier für Geschwafel halten, aber wenn ihr Antworten für mich habt, dann lasst es mich wissen 😉

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