Das Flenst!

Seit gestern bin ich in Flenburg bei meinem besten Freund Jan und bisher ist es wirklich sehr gemütlich und lustig, wenngleich auch vergangene Nacht ein wenig anstrengend gewesen!

Unseren ersten gemeinsamen bend verbrachten wir mit Jans Tante bei einer gemütlichen Runde unseres berühmten Chilis. Wir saßen am Couchtisch auf dem Boden – das war die gemütlichste Position – und tranken nebenher einen wirklich guten Wein (es ist noch etwas über, wovon ich mir vermutlich später noch ein Gläschen zu Gemüte führen werde). Dann fuhren wir zum ELA in Schleswig – nagut, nicht direkt. Wir haben uns sehr lange verquatscht, dann fuhren wir noch mit dem Auto über alle Dörfer zwischen Schleswig und Flensburg, weil Jan mir diese unbedingt alle zeigen musste. Holsteinische Kultur und so weiter… Im Endeffekt weiß ich jetzt aber auch nicht mehr, als dass in diesen Dörfern an Wochenenden die Bürgersteige hochgeklappt werden 😉
Im ELA war Gothic Night, folglich trug ich mein schwarzes Spitzenkleid, leider mit Chucks, woraufhin ich mich eindeutig schlecht angezogen fühlte, aber gut, das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden 🙂
Die Musik war… Durchaus akzeptabel, in der „Raucherhalle“ lief bunt Gemischtes von Rob Zombie über die Chemical Brothers bis hin zu dem Typen, der damals „Mad World“ gesungen hat (nein, nicht die Donnie Darko Version). An der Theke gab es auch Met in zwei verschiedenen Sorten (Herb und mit Kirsche) aber diese Tatsache wie auch jene, dass es in dem Laden einen Außenbereich mit Bänken und Tischen sowie ein Bistro gibt, konnte mich nicht für die wildgewordene Emofraktion mit den pinken Röcken und den Steckdosenfrisuren entschädigen.
Auf den Met gab es erstmal ein Flens – Plöpp! Das Flenst! =)

Gegen zwei Uhr sind wir abgehauen, noch mal bei der goldenen Möwe vorbei; einen Cheeseburger für mich, einen Chickenburger für Jan, eine Cola für uns beide; und dann ging es nach hause, schnell umziehen, einen Kakao trinken, eine rauchen…
Ich muss sagen, ich war sehr kaputt, ich wollte schlafen, mir ging es dreckig.
Und vor mir lagen noch zwei Stunden zeitungaustragen!

Gegen viertel nach drei etwa machten wir uns auf den Weg, die ersten Zeitungen abzuliefern. Ich las die Namen vor, schloss die Haustüren auf, Jan trug die Tasche und warf die Zeitungen ein. Und nach elendigen zwei Stunden und den tausendmal gelesenen Namen „Hansen“ und „Knutzen“ kamen wir zum Ende, waren um halb sechs wieder daheim, tranken noch einen Kakao und schliefen – endlich!
Es waren somit beinahe 26 Stunden, die ich auf den Beinen war und eines kann ich sagen: So eine Nacht möchte ich NIE wieder erleben!
Dennoch war es irgendwie spaßig. =)

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